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Im Ausschuss für Bauen, Planen, Umwelt und Wirtschaftsförderung stand erneut die Kaiserstraße auf der Tagesordnung. Vorgestellt wurde eine Erneuerung des Kanals und eine Erneuerung der Straße von Randstein zu Randstein für 250.000 €, sowie als Alternative eine sogenannte Inlinerverlegung. Dabei wird in den bestehenden schadhaften Kanal ein Rohr eingezogen. Kostenpunkt 130.000 €. Die Grüne Ratsfrau Friederike Fischermann erfragte für diese Variante der Kanalsanierung die Ausbaukosten der Straße, da die Inlinerlösung das Problem der völlig maroden Straße nicht löse. Weder die Verwaltung noch der Vertreter des beauftragten Ingenieurbüros konnte dazu eine Angabe machen. Dadurch war ein seriöser Vergleich der beiden Varianten nicht möglich. Bedauerlich: denn schon im Mai 2008 war die Verwaltung durch den Rat beauftragt worden, für die Kaiserstraße Planungsvarianten aufzuzeigen. Es war daher eine weitere Verschiebung der Maßnahme und ein erneuter Beschlussvorschlag für den Rat nötig, der von der CDU formuliert wurde und der einstimmig beschlossen wurde. Danach soll die durch den Bürgerentscheid vom 29.01.2005 beschlossene Erneuerung der Abwasseranlage in der Kaiserstraße nach Überprüfung der Kostenansätze erneut zu beraten und ein endgültiger Beschluss gefasst werden. Dazu soll die Kontrolle der Leistungsfähigkeit der Leitungen für die Entscheidung Inliner –oder offene Bauweise erfolgen. Die Hausanschlüsse sollen im Hinblick auf unvermeidliche Straßenaufbrüche überprüft werden und es soll eine aktuelle Bewertung des Straßenzustandes erfolgen. |