Sozusagen auf Wiedervorlage haben wir bei den Haushaltsberatungen im April diesen Jahres wie im vergangenen Jahr den Antrag gestellt, ein Geschwindigkeitsanzeige für unsere Gemeinde für 3.000 € anzuschaffen.
Nach unserer Kritik im Grünspecht Juni 2008 hat die Verwaltung zwar ein Gerät von RWE ausgeliehen und an der Grundschule in Titz installieren lassen, doch es muss jetzt zurückgegeben werden, weil es in andere Städte und Gemeinden weiterverliehen wird.
An verschiedensten Stellen in unseren Dörfern, so unsere eigene Erfahrung und die Rückmeldung von Bürgern, wird nach wie vor zu schnell gefahren. Eine Geschwindigkeitsanzeige ist bei Unachtsamkeit und Nachlässigkeit, wie sie jedem einmal passieren kann, ein gutes Erinnerungsmittel. Notorische Schnellfahrer bekommen den Spiegel vorgehalten.
Eine anonymisierte Zählung der Geschwindigkeitsübertretungen in einem festzulegenden Zeitraum zeigt die Häufigkeit zu schnellen Fahrens an; eine Grundlage zur Bitte an die Kreispolizei, an neuralgischen Punkten mobile Radarmessungen vorzunehmen. Leider wurde unser Antrag von der CDU und der SPD abgelehnt. Der Hinweis aus der SPD Fraktion, dass noch ein Beschluss aus dem Jahre 2008 für ein solches Gerät über Sponsoring umgesetzt werden müsse, zieht nicht. Ein solcher Beschluss ist laut Protokoll nicht gefasst worden. Ein grundsätzlicher Gedanke zum Sponsoring: Erfreulicherweise haben wir für unseren Gemeindebus und für einen zweiten Wagen Sponsoren finden können. Man kann aber die Bereitschaft von Privatpersonen und Firmen zum Sponsern als Gemeinde auch überstrapazieren, zumal auch Vereine und andere Einrichtungen auf Sponsoring angewiesen sind und immer wieder einen beschränkten Kreis von Sponsoren ansprechen müssen. Der vergleichsweise bescheidene Betrag von 3.000 € für eine wichtige Maßnahme im Bereich der Sicherheit der Bürger sollte, wenn er dann als wichtig und notwendig erkannt wird, von der Gemeinde selbst getragen und umgehend umgesetzt werden. |  |
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