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Grüne Titz 
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Bild: Logo von B/90 Die Grünen

Wahl- und Politikprogramm

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN in Titz
für 2009 - 2014

Am 30.August 2009 haben Sie die Möglichkeit, die Zusammensetzung des Rates der Gemeinde Titz mitzubestimmen. Rechtzeitig vor der Wahl möchten wir Ihnen daher unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre darstellen. Was wir GRÜNE wollen, haben wir in unserem Wahl- und Politikprogramm formuliert. Die wesentlichen Gedanken dazu haben Sie, inhaltlich zusammengefasst, in unserem Grünspecht lesen können. Im Folgenden finden Sie das vollständige Programm.

Demokratie in der Gemeinde

Unsere Gemeinde Titz mit ihren Dörfern ist der Ort, in dem die Menschen aus eigenem unmittelbaren Erleben feststellen, wie sich Politik auswirkt. Zugleich ist unsere Gemeinde auch der Ort, wo die Menschen - nicht zuletzt wegen der Überschaubarkeit - ihre Zukunft selbst gestalten, indem sie Einfluss auf die Politik nehmen. Gerade in der Kommune als kleinster politischer Einheit lässt sich die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung des eigenen Lebensraumes am besten verwirklichen.
Die Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für die Gemeinde Titz darf nach Ansicht der GRÜNEN nicht allein auf Ideen eines Experten und des Rates beruhen.
Bei der Entwicklung der Gemeinde sollen grundsätzlich die Bürger durch Zukunftswerkstätten in die Gestaltung und Entwicklung ihrer Dörfer und der „zentralen“ infrastrukturellen Einrichtungen im Gemeindegebiet miteinbezogen werden.
In Konferenzen auf Gemeindeebene und in Konferenzen auf Dorfebene kann der Ist-Zustand analysiert, Ideen entwickelt und Wege der Verwirklichung können gemeinsam gesucht werden. Zu einzelnen Bereichen können Projektgruppen gebildet werden.

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • rechtzeitige und umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger
  • Einberufung von Bürgerversammlungen, Gemeinde- und Dorfkonferenzen zu wichtigen Themen, welche die Gemeinde und einzelne Dörfer betreffen
  • bürgernahe Strukturen und umfassende Information im Rathaus   

Wohnen in der Gemeinde Titz

Titz ist eine aufstrebende und wachsende Gemeinde mit gewachsenen Dorfstrukturen. Darüber hinaus haben viele Menschen aus den umliegenden Ballungsgebieten hier Heimat gefunden. In der Bauleitplanung und bei der Bereitstellung von Baugebieten haben wir GRÜNE uns im Hinblick auf die demographische Entwicklung differenziert verhalten. Neben der Zustimmung zu Baugebieten haben wir teilweise Baugebiete etwa in Hasselsweiler und Opherten auch auf Anregungen und Bedenken von Bürgern abgelehnt. Auch in Zukunft werden wir sehr differenziert und nicht im Sinne ungebremsten Wachstums uns für die Entwicklung unserer Gemeinde einsetzen. Neue Einkaufsmöglichkeiten wurden erschlossen. Die Planung und Errichtung der Supermärkte Aldi Und EDEKA wurden im Rat von unserer Fraktion mit beraten und beschlossen.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • Kind- und jugendgerechte und ökologische Bauleitplanung unter Berücksichtigung energie- und wassersparender Maßnahmen
  • Förderung von bauwilligen jungen Familien
  • Erweiterung des Einkaufsgebietes in Titz
  • weitere Verbesserung der Infrastruktur zur Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs durch Förderung und Anreize für Unternehmen des Einzelhandels

Dorfentwicklung

In Folge des demographischen Wandels sind schon heute leerstehende oder leerwerdende Immobilien besonders in den Altlagen der Dörfer zu beobachten . Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren vor allem in den Altlagen der Dörfer verstärken.

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein
  • bei der Werbung um   Zuzugswillige verstärkt auch für die individuell passenden Häuser in Altlagen zu werben.
  • Altbauten geschickt zu bewerben    - Hier soll nach unserer Vorstellung die Gemeinde initiativ werden und ein Altbaukataster für freie Immobilien erstellen. Auf Grund der Lage und der Kenntnis der Objekte kann sie Ideen entwickeln und beispielhaft aufzeigen, wie die oft sehr geräumigen dörflichen Häuser und alten Hofanlagen zu nutzen sind (etwa auch für Freiberufler und Selbstständige, „Internet“ - Berufe). Damit kann – unabhängig von privatem Verkauf oder der Vermarktung durch Makler   sowohl im Internet als auch in anderen geeigneten Werbeträgern für die Dörfer geworben werden - etwa nach dem Slogan: „In alten Häusern und Höfen modern leben – Neue Ideen zur Baugestaltung, zum Leben und Arbeiten im Dorf“; dies sozusagen als Ideengeber für Verkäufer und Suchende. Mögliche Kooperationen mit Verkäufern und Maklern sind zu durchdenken.
  • Baulückenkataster zu erstellen. Auch die Baulücken in unseren Dörfern sollten systematisch erfasst werden. Durch solch ein Kataster und Bewerbung dieser Flächen könnten bewusst junge Familien auch für die Dorflagen gewonnen werden.

Mehrgenerationendorf – Auch kleine Dörfer haben Zukunft

Durch Begriffe wie Neue Nachbarschaften, Dorf in der Stadt, Urbanes Dorf – um nur einige zu nennen - versuchen die Planer in den Großstädten ein soziales Miteinander mit Dorfstrukturen zu erreichen. Was in der Stadt durch Neubauten und Umnutzung etwa von Industrieflächen in überschaubare Wohnplätze geschaffen werden muss, ist bei uns schon da. Besonders die kleinen Dörfer unserer Gemeinde bieten gute, gewachsene Strukturen und Voraussetzungen:

  • überschaubare Einwohnerzahl
  • kleinräumige Besiedlung
  • historisch gewachsene Dorfstruktur
  • altersmäßig jetzt z.T. noch relativ gute Durchmischung der Bevölkerung – mehrere Generationen
  • lebendiges Dorfleben
  • Vorhandene Gemeinschaftseinrichtungen
  • Wirtschaftswege rund ums Dorf (Radfahren, Spazieren, Joggen, Walking)


Bündnis 90 / DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein
  • durch Zukunftskonferenzen, zu denen alle Dorfbewohner eingeladen sind, das Zusammenleben und die Entwicklung des Dorfes zu verbessern. Dadurch wird das Dorf noch lebendiger und es wird anziehend für junge Familien. Durch Wegzug und Verkauf (demografischen Entwicklung) werden immer wieder Objekte frei. Mit einem lebendigen Dorf kann die Gemeinde werben.
  • die Planung von Altenwohnungen und Überlegungen zu neuen Wohnformen wie Altenwohngemeinschaften , Mehrgenerationenhäuser, sowie betreutes Wohnen


Dabei sehen wir einige Aufgaben für die Zukunft:
  • Stärkung der Solidargemeinschaft durch ehrenamtliche Einkaufs- und      Fahrdienste für Ältere
  • Altenbetreuung vor Ort in vertrauter Umgebung
  • Börse für Mitfahrgelegenheiten zum Einkauf ins Mittelzentrum oder weiter
  • Ausloten der Möglichkeiten für Carsharing (auch als Ersatz für Zweitwagen)
  • Sporadische oder organisierte Kinderbetreuung in Nachbarschaftshilfe oder Patenschaft zwischen Jung und Alt

Hierzu sehen wir Rat und Verwaltung der Gemeinde Titz aufgefordert, geeignete Maßnahmen und Aktionen anzustoßen.

Mobilität

Als Pendlergemeinde und als Flächengemeinde mit vielen einzelnen Dörfern und Wohnplätzen ist dies ein wichtiges Thema

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • verkehrsberuhigende Maßnahmen bei der Planung neuer Baugebiete
  • für zusätzliche verkehrsberuhigende Maßnahmen ( begleitend zu Tempo 30) wo erforderlich und der Suche nach kostengünstigen Formen der Umsetzung   
  • Ausbau und Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) über die Kreisgrenze hinaus durch eine zeitgerechte Anbindung an die Stadt Erkelenz mit der Bahnlinie Aachen - Mönchengladbach - Düsseldorf sowie bessere Anbindung an die Bahnlinie Mönchengladbach - Hochneukirch - Köln, Düsseldorf - Bedburg – Köln sowie verbesserte Anbindung des ÖPNV nach Jülich und Düren
  • Einrichtung eines Bürgerbusses
  • Entwicklung einer Börse für Mitfahrgelegenheiten zum Einkauf ins Mittelzentrum oder auch weiter
  • Entwicklung eines Carsharing Konzeptes
  • Disco-Bus -Shuttelverkehr für die Jugendlichen unserer Gemeinde
  • Schaffung von straßenbegleitenden Radwegen zwischen den einzelnen Dörfern der Gemeinde.

Neben dem überörtlichen freizeitorientierten Radwegenetz vorwiegend auf landwirtschaftlichen Wegen sollten „Alltagsradwege“   zwischen den einzelnen Dörfern entstehen. Zwar sind die einzelnen Dörfer etwa mit dem Zentralort Titz über ausgebaute Wirtschaftswege zu erreichen. Das bedeutet allerdings z.T. Umwege und entspricht nicht dem Sicherheitsbedürfnis vieler Bürger und dem von Eltern für ihre Kinder. Ein straßenbegleitendes Radwegenetz ist deshalb   zu planen. In Zusammenarbeit mit Jülich ist auch ein überörtlicher straßenbegleitender Radweg zum Mittelzentrum vorzusehen.

Kinder und Jugendliche

Wir haben uns für die Berücksichtigung der Kinder- und Jugendinteressen in unserer Gemeinde eingesetzt. Die offene Jugendarbeit ist so mit Förderung des Kreises Düren entstanden. Damit wurde eine langjährige Forderung von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN erfüllt. Was wir bemängeln, ist eine nicht überall zufriedenstellende Raum- und Aufenthaltssituation für die Kinder und Jugendlichen. Auch eine umfassende Gesamtkonzeption fehlt. Sie wurde von den GRÜNEN angemahnt und nur in Schlagworten und unvollständig vorgelegt. Zudem fehlt uns die unmittelbare Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Konzeptentwicklung. Auch unsere Forderung nach einem Kinder- und Jugendparlament, die in der Vergangenheit von der Mehrheitsfraktion CDU abgelehnt wurde, werden wir erneut auf die Agenda setzen.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein
  • in jedem Dorf in zu vereinbarenden Abständen eine Kinder- und Jugendversammlung abzuhalten, auf der Sorgen Wünsche und Anregungen besprochen werden
  • die Anregungen aus diesen Versammlungen in einem Titzer Kinder- und Jugendparlament zu beraten
  • die Ergebnisse dieser Beratungen in die Arbeit des Gemeinderates aufzunehmen
  • eine "Kinderfreundlichkeitsprüfung" bei Planungsprozessen der Gemeinde durchzuführen
  • die offene Jugendarbeit weiter zu fördern und zu unterstützen
  • Überprüfung der Konzeption der offenen Jugendarbeit und Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in Ziele und Konzepte
  • Konzepte, Vereine, Veranstaltungen und Termine für die gesamte Gemeinde, die für Kinder oder Jugendliche von Interesse sind, in regelmäßigen Abständen zusammenzustellen und bekannt zu geben
  • Räume und Treffpunkte für Kinder und Jugendliche bereitzustellen


Vorschulische und schulische Bildung

Der demographischen Entwicklung folgend ist die Zahl der Anmeldungen   rückläufig. Nicht zuletzt deshalb können die Tageseinrichtungen neben den Plätzen für Drei- bis Sechsjährige auch Plätze für unter Dreijährige anbieten. Unbefriedigend ist die Gesamtsituation der Vorschulerziehung. Das Kindergartengesetz der schwarz- gelben Landesregierung, das auch unsere Kommune beeinflusst, ist unzureichend. Das Personal wird stärker belastet, auch zu Lasten der Kinder: Ab August müssen zwei Fachkräfte bis zu zwölf Kinder unter drei Jahren betreuen statt bisher sieben. Personal in den Gruppen soll nach Vorstellungen der Landesregierung teilweise durch Auszubildende ersetzt, die bisher zusätzlich eingesetzt wurden. Hier setzen wir uns zusammen mit den GRÜNEN im Kreis und mit unserer GRÜNEN Landtagsfraktion für Verbesserungen ein.
Unsere Grundschulen sind inzwischen offene Ganztagsschulen. Wir GRÜNEN haben von Anfang an das räumliche und inhaltliche Konzept des offenen Ganztags unterstützt und wir begrüßen die positive Entwicklung an beiden Schulen.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • die Bereitstellung von Plätzen für unter dreijährige Kinder, Förderung der entsprechenden Raumkonzepte und die Entwicklung eines pädagogischen Konzepts, das die altersgerechte Betreuung und Förderung sicherstellt
  • Unterstützung der Grundschulen und der freien Träger der Jugendhilfe bei der Durchführung und Weiterentwicklung ihrer Konzepte der offenen Ganztagschule
  • Ermittlung des Bedarfs für Nachmittagsbetreuung an der Hauptschule, Einrichtung bei Bedarf und Entwicklung eines pädagogischen Konzepts
  • Malzeiten für jedes Kind bei der Übermittagsbetreuung. Das Programm der Landesregierung „Kein Kind ohne Malzeit“ garantiert nur eine Teilfinanzierung. Wir stehen dafür, dass die Gemeinde den Rest finanziert. Privates Sponsoring reicht nicht aus.
  • trotz knapper Haushaltsmittel für eine angemessene Sachausstattung und für Lernmittel in Tageseinrichtung und an unseren Schulen
  • Konzeptentwicklung für die mittel- und langfristige Sicherung der Schulsituation in der Sekundarstufe I. Im Rahmen der demographischen Entwicklung und des Schülerrückgangs muss über Kooperationsmöglichkeiten mit den übrigen Kommunen des Nordkreises   nachgedacht werden.


Alte Menschen

In Folge des demographischen Wandels wird der Anteil alter Menschen in der Gemeinde Titz stark zunehmen. Der Altenpflegebedarfsplan weist für die Gemeinde Titz genügend stationäre Pflegeplätze nach. Ein Manko besteht darin, dass für den zunehmenden Teil der Menschen, die auch im Alter noch in der eigenen Wohnung leben können, zu wenig altengerechte Wohnungen zur Verfügung stehen. Auch für die psychiatrische Hauskrankenpflege und die ambulante Rehabilitation wurden Lücken festgestellt. Das Gleiche gilt für   Informationsmöglichkeiten über Probleme des Wohnens und der Pflege.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • die Planung von Altenwohnungen und Überlegungen zu neuen Wohnformen wie Altenwohngemeinschaften , Wohngruppen für Jung und Alt, sowie betreutes Wohnen (Siehe oben)
  • für eine breite Öffentlichkeitsarbeit, um Möglichkeiten der altengemäßen Wohnraumanpassung und der Förderung der individuellen Wohnsicherheit bekannt zu machen
  • eine örtliche Sozialkonferenz zur größeren Transparenz der Leistungen von Pflegediensten, der Kontrolle und dem Nachgehen von Mängeln
  • die Erstellung eines örtlichen Seniorenführers als Informationsquelle
  • die Schließung der Lücken im Bereich der psychiatrischen Hauskrankenpflege (z.B. Demenz) und der Rehabilitation


Hier erwarten wir, dass die Verwaltung die Kompetenz für eine Erstberatung der Betroffenen entwickelt.

Geschlechtergerechtigkeit – Gleichstellung

Öffentliches Handeln ist nicht geschlechtsneutral. In allen Lebensbereichen bestehen Unterschiede in der Lebensrealität von Frauen und Männern. Entscheidungen ignorieren oft diese Unterschiede traditionell eher männlich geprägter Sicht.
Die Ratsvertreterin und die Frauen des Ortsverbandes der Bündnisgrünen haben sich aktiv für die Interessen der Frauen in der Gemeinde Titz eingesetzt. Leider waren in der letzten Legislaturperiode von 26 Ratsvertretern nur drei Frauen. Unter den Kandidatinnen für den neu zu wählenden Gemeinderat hat die bisherige Mehrheitsfraktion CDU nur Männer aufgestellt.
   
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzt sich dafür ein
  • bei allen Planungsprozessen die Interessen und Vorschläge von Frauen   gleichberechtigt zu behandeln
  • alle öffentlichen Ausgaben, Kosten und Leistungen unter Gleichstellungsgesichtspunkten zu bewerten und zu gestalten
  • Die Rechte von Frauen und Mädchen bei Gewalt jeglicher Form zu schützen und Präventions- und Hilfsangebote zu stärken


Behinderte Menschen

Die gleichberechtigte Teilnahme der Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben ist in vielen Bereichen noch nicht selbstverständlich. Sowohl bei der Arbeitsplatzbeschaffung als auch im Bereich des Wohnens und des Verkehrs sind sie benachteiligt. Im Bereich der Vorschulerziehung und beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Grundschulen wurden auf Initiative des Landes in den letzten Jahren Fortschritte gemacht .

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • behindertengerechte Gestaltung von Baumaßnahmen, auf welche die Gemeinde Einfluss nehmen kann
  • eine entsprechende Planung von Bürgersteigen und öffentlichen Verkehrsflächen
  • ein schrittweises behindertengerechtes Umbauen bestehender Verkehrsflächen
  • die Förderung gemeinsamer Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen in Tageseinrichtungen und Schule


Sport, Kultur, Freizeitangebote

Im sportlichen und kulturellen Bereich gibt es in Titz ein vielfältiges Vereinsleben.   Die vielen Beiträge und Präsentationen im Amtsblatt der Gemeinde geben davon ein reges Zeugnis. Bündnis 90 / DIE GRÜNEN haben die Anliegen der Vereine immer unterstützt.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • Förderung und Unterstützung der Vereine und Gruppen des Kulturlebens und des Sports
  • Förderung des Angebots im kulturellen Bereich auch außerhalb des traditionellen Vereinslebens
  • die Unterstützung des ehrenamtlich betriebenen Hallenbades in Titz
  • Sicherung des Angebotes an Sportplätzen


Wirtschaftsentwicklung

Die Bauleitplanung sieht ein neues Gewerbegebiet zwischen Titz und der Autobahnauffahrt an der Landstraße Richtung Linnich vor. Aber nicht nur Neuansiedlung ist angesagt. Wichtig ist auch die Förderung und Stützung bestehender Betriebs- und Gewerbestrukturen. Internetanschluss mit Breitbandverkabelung ist für die Wirtschaft aber auch für die privaten Haushalte wichtig.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • Ansiedlung von Klein- und Mittelbetrieben
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Ansiedlung von Unternehmen, die auf Zukunft gerichtet sind
  • Beachtung ökologischer Standards bei der Betriebsansiedlung
  • alle bestehenden Einzelhandelsbetriebe, Handwerksbetriebe und Gewerbebetriebe. Sie sollen angesprochen werden mit dem Ziel einer Bestandsaufnahme auch örtlich bedingter Sorgen und Probleme,   einer durch die Gemeinde unterstützte Aufarbeitung der Problemsituationen sowie der Entwicklung und Förderung von Zukunftsperspektiven. Neben dem zentralen Einkaufszentrum soll der übrige Einzelhandel im Auge behalten werden. Erhaltende Maßnahmen sollten geplant werden und „Dorfläden“ gesichert und gefördert werden.
  • wirtschaftliches Arbeiten der Gemeindeverwaltung: Suche nach Formen der Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden des Nordkreises   mit dem Ziel effektiverer und kostengünstiger Arbeitsweise

   
Energie

Die GRÜNE Forderung nach einer Energiewende weg von den fossilen Energien und der Kernenergie findet immer mehr Akzeptanz. Auf der lokalen Ebene in Titz haben wir   in der Vergangenheit zusammen mit den anderen Fraktionen die Heizungsanlage des Schulzentrums energiesparend erneuert und erweitert. Auch im Rathaus wurden energiesparende Maßnahmen durchgeführt. Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2 hat die GRÜNE Fraktion einen Initiativantrag zur schnellen Planung und Umsetzung zur energetischen Erneuerung der Schulen und Sporthallen eingebracht.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • eine Bauleitplanung, welche die Möglichkeiten für erneuerbare Energie wie den optimalen Einsatz von Fotovoltaik- und Brauchwasseranlagen beachtet
  • die Förderung von Niedrigenergiehäusern und Nullenergiehäusern
  • weiterhin für energiesparende Maßnahmen in allen Gebäuden der Gemeinde   
  • Nutzung der Dachflächen der gemeindeeigenen Gebäude durch Solartechnik   oder ggf. Bereitstellung dieser Flächen für andere Betreiber
  • Nutzung der Windkraft


Dorfökologie und Artenschutz

Die Qualität des Lebens und des   Wohnens in der Gemeinde hängt eng zusammen mit der natürlichen Umwelt, die uns die Dörfer geben. Trotz mancher Mängel in unserer artenarmen Gegend haben wir erhaltenswerte Landschaftsbestandteile sowie Grünbereiche in den Dörfern und an den Dorfrändern. Bei der 1996 erfolgten Neufassung des Flächennutzungsplans für das gesamte Gemeindegebiet Titz haben wir uns dafür eingesetzt,   schützenswerte   Landschaftsbestandteile an den Dorfrändern und Flächen im Dorfbereich zu erhalten. CDU und SPD sind uns dabei damals teilweise nicht gefolgt, und wir konnten uns nicht durchsetzen. In wesentlichen Punkten änderte der Regierungspräsident später in unserem Sinne allerdings die Planungen der Gemeinde Titz ab. Unsere Forderung nach Erlass einer Baumschutzsatzung wurde von CDU, SPD und FDP abgelehnt.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein dennoch vehement ein für
  • Erhalt von Grünflächen in unseren Dörfern
  • Durchführung der Pflege nach einem durchdachten Konzept
  • Erhalt, Förderung und Ausbau von Obstwiesenflächen
  • Erhalt von Baum- und Grünflächen bei der Ausweisung von Flächennutzungsplänen
  • Ausweisung sinnvoller und ausreichender Ersatzflächen für zu bebauende Flächen
  • Erlass einer Baumschutzsatzung
  • Bestandsaufnahme intakter räumlicher Dorfstrukturen, Aufweisen von Defiziten für eine langfristige Planung zur Verbesserung
  • Information und Anreize zu biologischer Bewirtschaftung des Bodens


Biologische Landwirtschaft

Mit unseren Dörfern und den umliegenden Feldern der fruchtbaren Börde ist Titz eine typische Landgemeinde. Die Landwirtschaft ist prägend und ein wichtiger ökologischer und ökonomischer Faktor.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für
  • die Entwicklung von Konzepten für biologischen Anbau als Markt mit Zukunft   - Dabei ist im Hinblick auf Umweltentlastung und Verminderung von Verkehr auf den Ausbau regionaler Strukturen zu achten und eine Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren, der Region sowie den nächstgelegenen Ballungsräumen ist notwendig
  • „Optimierte Anwendungen in der Landwirtschaft“ sollten keine Massenware im Sinne agrarindustrieller Fertigung beinhalten, sondern nach biologischen Anbaukriterien ausgerichtet werden.



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