Bergschäden auch ein Thema in Titz
Titz, 21.05.2010 Bei unserer letzten Mitgliederversammlung haben wir uns mit möglichen Bergschäden in der Region und in der Gemeinde Titz befasst. Dipl.- Ing. Peter Immekus, Markscheider, vom Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V. des Rheinischen Braunkohlenreviers berichtete über die Aktivitäten des Vereins und die möglichen Bergschäden und die Schadenserkennung. Im Netzwerk Bergbaugeschädigter haben sich Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Experten zusammengeschlossen, um das Wissen über die Auswirkungen der Tagebaue in unserer Region zu sammeln, zu verbreiten und anzuwenden. Die Schadenserkennung und die eindeutige Zuordnung der Tagebaue als Ursache ist nicht immer einfach und die Schadensregulierungspraxis ist mit erheblichen Schwierigkeiten für die Betroffenen verbunden. Auch in der Gemeinde Titz als unmittelbarer Randgemeinde des Braunkohlentagebaus sind nicht zuletzt wegen der durch das Gemeindegebiet verlaufenden tektonischen Bruch- und Verwerfungslinien und wegen der starken Grundwasserabsenkung potentiell Grundstücke und Gebäude gefährdet. Nicht zuletzt deshalb ist der Ortsverband Bündnis 90 / DIE GRÜNEN in Titz dem Verband beigetreten. Unsere erste Aktivität war, dem Netzwerk unser Wissen in einer Begehung über einen konkret in der jüngeren Vergangenheit aufgetretenen Schaden, eine lange Rissbildung in Kreisstraße und angrenzenden Ackerflächen in der Nähe von Gevelsdorf zu informieren und dadurch die Katalogisierung und Dokumentierung von Bergschäden sowie der räumlichen Zusammenhänge zu erweitern. Wenn Sie über die Ziele des Vereins, über seine Aktivitäten und ggf. über die Unterstützung des Vereins mehr wissen wollen, klicken Sie auf den nachfolgenden Link
Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V. des Rheinischen Braunkohlenreviers | |||||||||
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