In der CDU hängt der Haussegen schief
| Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Im Rat der Gemeinde Titz Presseerklärung 20.12.2007 im Zusammenhang mit dem Artikel der Jülicher Zeitung vom 20.12.2007 Bei der CDU hängt der Haussegen schief Es ist verständlich, dass die CDU – Spitzen im Kreis nicht gerade erfreut sind, ist doch die Resolution des Titzer Gemeinderates, die sich gegen die finanzielle Benachteiligung der Gemeinden durch Bund, Länder und Kreis und für eine deutliche Verbesserung einsetzt, auf Initiative der CDU Fraktion entstanden. Ebenso verständlich ist es, dass dies zu parteiinternen Auseinandersetzungen führt. Die grüne Ratsfraktion fordert aber darüber hinaus, dass der Konflikt nicht nur wie angekündigt als parteiinternes Gespräch zwischen Thomas Rachel MdB, Josef Wirtz MdL, Landrat Wolfgang Spelthahn und dem Kreisparteivorsitzenden Karl Schavier und den Herren Paar und Nüßer stattfindet. Wir fordern, dass sich die CDU - Spitzen gegenüber dem gesamten Gemeinderat erklären, denn der hat ja die Resolution parteiübergreifend und einstimmig verabschiedet. Wenn Landtagsabgeordneter Josef Wirtz im Zusammenhang mit der Resolution von einem generellen Problem in Titz spricht und dabei den “generellen Führungsstil in der Gemeinde Titz“ anspricht und damit unter anderem an den Umgang mit dem Bürgerentscheid in Sachen Straßenausbau und Kanalisierung in Höllen erinnert, so können wir als GRÜNE Fraktion dies nur bestätigen. Was wir kritisieren, ist allerdings der Zeitpunkt und der Zusammenhang der Kritik von Josef Wirtz. Uns erscheint dies als eine Retourkutsche und ein Tritt vor das Schienbein unliebsamer Parteikollegen. Lieber wäre es uns gewesen, wenn er sich laut und öffentlich zu Worte gemeldet hätte, als es um die Entscheidung der Titzer CDU ging, die Kaiserstraße in Höllen trotz ausdrücklicher Anweisung des Landrates nicht zu erneuern. Simons Fraktionsvorsitzender |

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