Titzer Grüne beim Zukunftskongress
| Sechs Mitglieder aus Fraktion und Ortsverband der GRÜNEN in Titz haben am 1. März 2008 am Zukunftskongress der GRÜNEN in Remscheid teilgenommen. Rund 120 Grüne und interessierte BürgerInnen trafen sich dort zum sozialpolitischen Zukunftskongress „Teilhabe und Gerechtigkeit“ – darunter auch grüne politische Prominenz wie Reinhard Bütikofer (Bundesvorsitzender), Daniela Schneckenburger und Arndt Klocke (Landesvorsitzende), Sylvia Löhrmann (Vorsitzende Landtagsfraktion) sowie zahlreiche Abgeordnete aus Bundes- und Landtag. Der Kongress war ein großer Erfolg mit vielen lebhaften, interessanten und qualitativ hochkarätigen Beiträgen; die Rückmeldungen von TeilnehmerInnen waren entsprechend durchweg positiv. Und die Grünen haben deutlich gemacht, dass sie in den Themen Teilhabe und Gerechtigkeit eine der größten Herausforderungen für die Gesellschaft sehen mit dem Ziel, einen zukunftsfähigen Sozialstaat zu schaffen, in dem alle Menschen Zugang zu Bildung, Arbeit und demokratischer Teilhabe bekommen. Ein zentraler Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit sind Veränderungen im Bildungssystem – das sagten nicht nur Grüne PoltikerInnen, sondern ebenso Vertreter aus Gewerkschaft, Kirche, Wissenschaft und ansatzweise auch aus der Wirtschaft. Deutschland hat ein klassenspezifisches Bildungssystem und hinkt anderen europäischen Ländern deutlich hinterher. Das jetzige dreigliedrige Schulsystem zementiert die Chancen-ungleichheit von Kindern und Jugendlichen. Hier gilt es, die Stellschraube anzusetzen. Das heißt wir wollen das Bildungsniveau insgesamt erhöhen und gleichzeitig allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Bildung ermöglichen. Teilhabe und Gerechtigkeit meint aber auch das Schaffen neuer Arbeitsplätze u. a. auf einem dritten Arbeitsmarkt, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Weiterentwicklung der Sozialversicherungssysteme in Bürgerversicherungen oder das Wiederaufleben von Solidarisierung. Gerade in diesem Bereich Arbeit und Soziales mahnten die Titzer GRÜNEN verstärkte Anstrengungen und Engagement von grüner Seite an. Daniela Schneckenburger beendete den Kongress: Schon in der Antike galt die Weisheit: „Wenn du Frieden willst, sorge für Gerechtigkeit“. Heute geht es darum, dafür Sorge zu tragen, dass diese Weisheit weiterhin Bestand hat. |

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